Sehr geehrte Besucher dieser Webseite,

das Corona-Virus hat das Gastgewerbe nicht nur erreicht – sondern bereits zu Betriebsschließungen geführt: Sei es auf behördliche Anweisung – sei es aufgrund von ausbleibendem Besuch der Lokalitäten – sei es aufgrund von zahlreichen Stornierungen in Beherbergungsbetrieben.

Wir alle stehen täglich vor der Frage: was tun?

Nun hat die Bundesregierung am 13.03.2020 angekündigt, großen wie kleinen Unternehmen helfen zu wollen. Nimmt man das ernst – und das müssen wir tun – wird es darauf ankommen, wie man als Unternehmen oder Betrieb möglichst schnell an diese „Hilfen“ herankommt. Aktuell ist das exakte Vorgehen der Behörden noch nicht klar.

Es wird aber im Zweifelsfall darauf ankommen, dass Sie Ihren „Bedarf an Hilfen“ dokumentieren und in irgendeiner Form an zuständiger Stelle zur Überprüfung vorlegen können. In welcher Form dies geschehen wird, wissen wir im Moment noch nicht genau – es wird aber auf jeden Fall sinnvoll sein, die Vergangenheitsdaten Ihres Unternehmens bereitzuhalten und möglichst eine aktuelle Unternehmens- und Liquiditätsplanung für das laufende Jahr vorlegen zu können.

Sollten Sie bei der Erstellung Ihrer Unterlagen Hilfe benötigen, helfe ich Ihnen gerne. Sie melden sich bitte entweder telefonisch (0172-5394446) oder gerne auch per email: winfried.loehnert@dr-loehnert.consult.de

Gastgewerbe in der Corona-Krise - 02.05.2020

Einen guten Start in den Mai! Dies wäre mit Sicherheit ein guter Titel im verloren gegangenen Alltag gewesen – doch jetzt???

Die oben gezeigte Graphik zeigt deutlich, woran die Deutschen nun „sparen“. Wie soll man auch groß Geld ausgeben im Restaurant, wenn es geschlossen ist?

Wenn Sie schon Versuche mit einem „Außer-Haus-Geschäft“ oder Lieferdienst unternommen haben, werden Sie wissen, worüber ich rede. Das Angebot ist NICHT das Problem – sondern die plötzliche Vielfalt der Angebote, die nur allzu sparsam genutzt werden. Löblich sind auch Gästeaktionen – zum Beispiel Gutscheinverkäufe – einzulösen in der (ungewissen) Zukunft – wenn es denn eine Zukunft für das betroffene Lokal oder Hotel noch gibt…

Je länger die Corona-Krise – und speziell unsere gastgewerbliche Variante der Langzeitschließung – noch andauert, desto mehr Unternehmen werden nicht wieder öffnen. Und wenn, dann werden sie über die nächste Zeit sehr große Schwierigkeiten haben, das Überleben im neuen Normalfall zu sichern. Wer weiß schon, ob Gäste in der Krise bereit sind, ihr Geld weiterhin in ausreichender Menge – und gegebenenfalls mit einem kleinen Corona-Aufschlag für die ganzen Hygienemaßnahmen – bei Ihnen auszugeben? Nun gut – Sie werden natürlich deutlich weniger Plätze anbieten können, denn Ihre Geschäftsräume haben sich ja nicht vergrößert – insofern werden Sie das Wegbleiben einiger Kunden verkraften müssen – so oder so. Aber die Gesetze des Wirtschaftens werden nicht außer Kraft gesetzt – auch nicht durch eine andauernde Krise: Sie werden Ihre Fixkosten ebenso begleichen müssen, wie Sie Ihre Waren und Mitarbeiter wieder bezahlen müssen – und gegebenenfalls Kredite abtragen und…

Die Frage ist: bleibt dann noch, nach Abzug aller Kosten, etwas übrig für Sie als Unternehmer? Das dürfte sehr schwierig werden! Haben Sie sich Gedanken gemacht, wie Sie Ihr Geschäft zukünftig führen möchten? Wenn Sie es denn versuchen möchten. Ich male da nicht schwarz: Es wird eine Herausforderung werden.

Die Branchenanalyse des Handelsblatt Research Institute erwartet, dass „das Kneipensterben weitergehen wird. Und hinzu kommt wohl ein Restaurant- und Hotelsterben.“ Und: „Wenn sich das defensive Konsumverhalten verfestigt, leidet das Gastgewerbe in besonderem Maße.“

Wenn Sie einen unabhängigen Gesprächspartner bei Ihren Entscheidungen benötigen – das ist mein Job. Nicht, dass hier gleich Lösungen für alle Probleme in der Schublade liegen – aber vielleicht kann Ihnen ein „Blick von außen“ helfen, mögliche zukünftige Perspektiven zu beleuchten. Einige Jahrzehnte praktische Erfahrung im Gastgewerbe, als Berater (seit 1990) und vereidigter Sachverständiger (seit 2001) stehen Ihnen bei Bedarf zur Verfügung. Der Erstkontakt ist für Sie auf jeden Fall kostenfrei – und gegebenenfalls gibt es Beratungszuschüsse vom Staat. Dies muss dann im Einzelfall geprüft werden.

Noch ist Zeit, sich auf die Zeit nach dem „lock down“ vorzubereiten…

 

Gastgewerbe in der Corona-Krise - 23.03.2020

Faktisch tut sich im Moment nichts Neues. Versuchen wir daher eine Betrachtung der Unternehmer-Situation:

Heute sollen die „Hilfspakete“ durch Kabinett, Mittwoch durch den Bundestag und am Freitag durch den Bundesrat – Politik im Krisenmodus – schnell? Für die Politik: ja – aber auch hilfreich für das Gastgewerbe?

Wendet sich der Unternehmer an seine Hausbank und füllt mit seinem Berater die nötigen Formulare für einen Notkredit aus, versteht man Folgendes: Im Grunde ist es ein normaler Kredit, der mit Zinsen in einigen Jahren zurückgezahlt werden muss. Die staatliche Förderbank KfW stellt Liquidität zur Verfügung, aber keinen Zuschuss.

Für einen möglichen Ausfall muss man als Eigentümer zudem in die selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft gehen. Die Unternehmen müssen also für die Krise zahlen – nicht jetzt – aber später. Zwar nimmt die KfW derzeit den Banken und Sparkassen, welche die Kredite ausreichen, mehr Risiken ab als in normalen Zeiten. Im Falle eines Kreditausfalls geht das nun zu 80 Prozent zulasten der KfW und nur zu 20 Prozent der Hausbank (Normal ist die Aufteilung 50/50.) Aber das tritt erst dann ein, wenn die Unternehmen schon insolvent sind!

Die Zusammenarbeit mit den Kreditinstituten, die ihre Kunden am besten kennen (sollten), ist aus Sicht der KfW-Bank deshalb nötig, damit dort die Risikoprüfung stattfinden kann; die zu erwartende Flut von Anträgen könnte die KfW mit ihrer Belegschaft kaum alleine stemmen.

Bei der Vielzahl an Dokumenten, die dann für Kreditanträge benötigt werden, stellt sich die Frage, wie schnell das bearbeitet werden kann? Es ist überlebenswichtig für die Unternehmen, dass Bonitätsprüfungen bei den Kreditinstituten drastisch beschleunigt und die geforderten Nachweispflichten vereinfacht werden.

Für den Unternehmer gibt es also keine existenzielle Entlastung – er muss komplett dafür bürgen, dass er seinen Kredit zurückbezahlt. Im Falle einer Insolvenz müssen die Hilfskredite sogar als erstes bedient werden.

Die Regierung hat zwar umfangreiche Maßnahmen in Aussicht gestellt, aber davon kommt nichts an, wenn die Hausbanken die überlebenswichtigen Finanzmittel zu langsam oder gar nicht bewilligen, weil sie das Kreditrisiko nicht eingehen wollen. Keine erfreulichen Aussichten!

 

Gastgewerbe in der Corona-Falle 21.03.2020 – massive Maßnahmen:

Die Bundesregierung wolle alle Unternehmen, auch Kleinbetrieben und Selbstständigen, in der aktuellen schwierigen Lage helfen, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Dies solle jedoch nicht mit der Gießkanne geschehen. Beschlossen sollen die Hilfen in Höhe von 40 Mrd.€ in der kommenden Woche im Bundestag werden.

Auch das Land NRW will einen Betrag in Höhe von 25 Milliarden € für Hilfen aufwenden.

Was können Betroffene nun tun? Luft verschaffen können sich Unternehmer und Selbstständige, indem sie beim Finanzamt die Stundung von Steuern oder eine Aussetzung von Steuervorauszahlungen beantragen. Sprechen Sie mit dem Steuerberater…

Liquidität verschaffen können sich Unternehmer und Selbständige durch einen Kredit, etwa um ihre laufenden Kosten, wie Mieten zu bezahlen. Wer einen Kredit beantragen will, muss sich an seine Hausbank wenden, denn in Deutschland gilt das Hausbankprinzip. Die Hausbank prüft die Bonität, auch wenn der Kredit teilweise oder ganz von öffentlichen Banken wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder Investitionsbanken bereitgestellt wird.

Die Hausbank bekommt (leider) bei KfW-Krediten nur eine geringe Aufwandsentschädigung gezahlt, Zinseinnahmen erhält die KfW. Deswegen haben Hausbanken nicht immer ein Interesse daran, KfW-Kredite zu vermitteln. Gerade Unternehmer mit guter Bonität sollten in diesen Tagen darauf pochen, dass ihr Bankberater ihnen einen Vergleich aller Konditionen und Kreditangebote gibt.

Schon jetzt ist der Andrang bei den Banken groß - man braucht wohl Zeit und Nerven. Wer wissen will, wie Bankberater erreichbar sind, sollte im Zweifel am besten in der Zentrale nachfragen.

Zu Anträgen auf Kurzarbeit wurde bereits an den letzten Tagen ausführlich berichtet.

So genannte Expressbürgschaften laufen seit einigen Jahren über die Bürgschaftsbank NRW – das beantragende Unternehmen oder Freiberufler dürfen aber keine Existenzgründer sein – d.h. das Gewerbe muss mindestens 3 Jahre bestehen. Anträge sind zurzeit nur über das Internet zu stellen.

Wir wünschen trotz alledem ein gutes Wochenende!

Zum Schluss heute der Hinweis auf ein Stück zuversichtliche Musik: SEBEL – Zusammenstehen

Gastgewerbe in der Corona-Falle 21.03.2020 – massive Maßnahmen:

Die Bundesregierung wolle alle Unternehmen, auch Kleinbetrieben und Selbstständigen, in der aktuellen schwierigen Lage helfen, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Dies solle jedoch nicht mit der Gießkanne geschehen. Beschlossen sollen die Hilfen in Höhe von 40 Mrd.€ in der kommenden Woche im Bundestag werden.

Auch das Land NRW will einen Betrag in Höhe von 25 Milliarden € für Hilfen aufwenden.

Was können Betroffene nun tun? Luft verschaffen können sich Unternehmer und Selbstständige, indem sie beim Finanzamt die Stundung von Steuern oder eine Aussetzung von Steuervorauszahlungen beantragen. Sprechen Sie mit dem Steuerberater…

Liquidität verschaffen können sich Unternehmer und Selbständige durch einen Kredit, etwa um ihre laufenden Kosten, wie Mieten zu bezahlen. Wer einen Kredit beantragen will, muss sich an seine Hausbank wenden, denn in Deutschland gilt das Hausbankprinzip. Die Hausbank prüft die Bonität, auch wenn der Kredit teilweise oder ganz von öffentlichen Banken wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder Investitionsbanken bereitgestellt wird.

Die Hausbank bekommt (leider) bei KfW-Krediten nur eine geringe Aufwandsentschädigung gezahlt, Zinseinnahmen erhält die KfW. Deswegen haben Hausbanken nicht immer ein Interesse daran, KfW-Kredite zu vermitteln. Gerade Unternehmer mit guter Bonität sollten in diesen Tagen darauf pochen, dass ihr Bankberater ihnen einen Vergleich aller Konditionen und Kreditangebote gibt.

Schon jetzt ist der Andrang bei den Banken groß - man braucht wohl Zeit und Nerven. Wer wissen will, wie Bankberater erreichbar sind, sollte im Zweifel am besten in der Zentrale nachfragen.

Zu Anträgen auf Kurzarbeit wurde bereits an den letzten Tagen ausführlich berichtet.

So genannte Expressbürgschaften laufen seit einigen Jahren über die Bürgschaftsbank NRW – das beantragende Unternehmen oder Freiberufler dürfen aber keine Existenzgründer sein – d.h. das Gewerbe muss mindestens 3 Jahre bestehen. Anträge sind zurzeit nur über das Internet zu stellen.

Wir wünschen trotz alledem ein gutes Wochenende!

Zum Schluss heute der Hinweis auf ein Stück zuversichtliche Musik: SEBEL – Zusammenstehen

Gastgewerbe in der Corona-Falle 20.03.2020 – nur wenig Neues:

 

Keine Gäste-Übernachtungen in Köln mehr: die Stadt Köln hat nun jegliche Übernachtungen in Kölner Beherbergungsbetrieben untersagt.

Berliner Senat beschließt finanzielle Zuschüsse für Soloselbstständige und Kleinunternehmen… schon vor dem nationalen Programm…

Die Bundesregierung will in der kommenden Woche ein Stützungsprogramm für kleine Unternehmen und Soloselbstständige auflegen. Es sollen von dem Paket über 40 Milliarden € zehn Milliarden als direkte Zuschüsse an notleidende Ein-Mann-Betriebe und Kleinstunternehmen vergeben werden, der Rest von 30 Milliarden Euro als Darlehen. Es wird gebeten, derzeit noch keine Anträge zu stellen, bevor die Beschlüsse nicht gefasst und die Voraussetzungen nicht geklärt sind. Aber sicher ist: auch diese Hilfen werden wohl über die Hausbanken abzuwickeln sein… Es scheint Sinn zu machen, dort einen Termin für die kommende Woche vormerken zu lassen.

Der Bund will (laut Spiegel) im Nachhinein prüfen, ob die Begünstigten die Hilfen tatsächlich nötig hatten. Im Falle von Zuschüssen sollen sie gegebenenfalls in Darlehen umgewandelt werden. Damit will die Regierung sicherstellen, dass dem Bund Geld, das unter Umständen unberechtigterweise ausgezahlt wurde, auf jeden Fall zurückgezahlt wird.

 

Das wars: es gab heute nicht viel an neuen substanziellen Info`s: Aber mal ehrlich: tut es nicht gut, einmal tief durchzuatmen?! Wir werden einen langen Atem brauchen – Panikattacken möglichst vermeiden – auch wenn es verständlich ist, dass manche solche Gefühle haben. Aber das hilft uns ja nicht weiter. Die nächsten Wochen werden hart – planen wir unsere Finanzen jetzt - so gut es geht. Streichen wir unnötige Ausgaben – und wenn noch Einnahmen anstehen: wie sicher sind diese? Aktuelle Finanzplanung: Eine mehr als sinnvolle Aufgabe für das Wochenende…

 

Wir bleiben für Sie / Euch aktiv… bleiben Sie bitte gesund!

Gastgewerbe in der Corona-Falle 19.03.2020 – Jetzt wichtig:

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für corona-geschädigte KMU

Am Montag hat die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht angekündigt, Unternehmen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage zu geraten drohen mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht zu unterstützen. Dies bedeutet konkret, dass die Bundesregierung verhindern will, "dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen.

Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen", so die Bundesjustizministerin. "Deshalb flankieren wir das von der Bundesregierung bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen."

Voraussetzung für die geplante Aussetzung ist, dass eine drohende Insolvenz ursächlich auf die Auswirkungen der Corona-Epidemie zurückzuführen ist und dass im Zuge der Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen des betroffenen Unternehmens "begründete Aussichten auf Sanierung" bestehen.

Mit dieser Verordnung will das BMJV erreichen, dass betroffene Unternehmen nicht allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung eines Antrags auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der außergewöhnlichen aktuellen Lage nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden kann.

Nochmal: zum Kurzarbeitergeld

Beschlussfassung: die Bundesregierung befristet bis Ende 2021 Verordnungsermächtigungen, mithilfe derer die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld abgesenkt und das Leistungsspektrum erweitert werden:

  • Betriebe können Kurzarbeitergeld bereits beantragen, wenn nur 10 Prozent ihrer Belegschaft von einem Arbeitsausfall betroffen sind. Bislang konnte dies erst geschehen, wenn mindestens ein Drittel der Belegschaft von einem Arbeitsausfall betroffen ist.
  • die Bundesagentur für Arbeit erstattet die Sozialversicherungsbeiträge nicht mehr nur zur Hälfte laut Beschlussfassung im Januar, sondern übernimmt diese vollständig.

Ansprechpartner für einen Antrag ist die Agentur für Arbeit am Unternehmensstandort.

Liquiditätshilfen der KfW

Zu den von Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgestellten Liquiditätshilfen im Schutzschildpaket der Bundesregierung zählen außerdem die Betriebsmittelkredite im Rahmen der "KfW-Corona-Hilfe für Unternehmen".

Unternehmen und Freiberufler, die länger als 5 Jahre am Markt tätig sind, können verbesserte Konditionen im KfW-Unternehmerkredit in Anspruch nehmen.

Unternehmen und Freiberufler, die weniger als 5 Jahre am Markt tätig sind, adressiert der ERP-Gründerkredit Universell.

Anträge für ein Betriebsmitteldarlehen, das u.a. zur Zahlung von Personalkosten und Mieten verwendet werden kann, stellst du bei einem Finanzierungspartner (meist die Hausbank). Dieser erstellt mit Ihnen gemeinsam das Antragsportfolio und leitet dies an die KfW weiter.

Zu den maßgeblichen Verbesserungen zählen die Erhöhung der Haftungsfreistellung auf bis zu 80% für Betriebsmitteldarlehen, eine prinzipielle Anhebung der jeweils maximalen Fördersumme sowie eine Öffnung des Bewerberspektrums durch Anhebung der maximalen Umsatzgrenzen.

Notfallfonds für KMU und Soloselbstständige

Die KfW arbeitet aktuell außerdem an jeweils individuellen Sonderprogrammen für kleine und mittlere sowie für große Unternehmen. Verbesserte Haftungsfreistellungen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent und bei Investitionen bis zu 90 Prozent sollen hier auch jenen Unternehmen zu Gute kommen, die "krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind".

Der Start der Sonderprogramme unterliegt noch dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission. Die Kommissionspräsidentin hat laut Bundesregierung jedoch bereits signalisiert, dass sie für Flexibilität in der Anwendung beihilferechtlicher Regelungen im Zuge der Corona-Krise sorgen möchte. Ebenso die EU- und Eurogruppen-Finanzminister, die sich dafür einsetzten, dass die EU-Kommission schnell und unbürokratisch handelt.

Am heutigen Donnerstag 19.03.2020 will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit konkreteren Informationen zu möglichen "existenzsichernden Hilfen" für Unternehmen und Selbstständige in Schwierigkeiten vor die Presse treten. Insbesondere kleine Unternehmen und die Soloselbständigen, die dringend liquide Mittel benötigen und bei weiterer Kreditaufnahme von drohender Insolvenz bedroht wären, sollen mit weiteren Hilfsmaßnahmen unterstützt werden.

 

Und zuletzt: Bürgschaften

Wenn man über keinerlei Sicherheiten verfügst, um ein Darlehen bewilligt zu erhalten, kann ein Bürgschaftsantrag gestellt und von den verbesserten Konditionen der Bürgschaftsbanken profitiert werden, die ein Vorhaben gegenüber deiner Hausbank absichern. Die maßgeblichen Verbesserungen für von den Auswirkungen der weltweiten Corona-Krise betroffene Unternehmen lauten wie folgt:

Der Bürgschaftshöchstbetrag bei den Bürgschaftsbanken wird prinzipiell auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt.

Der Bund erhöht seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10%, damit in der Krise schwer einzuschätzende Risiken leichter geschultert werden können.

Die Obergrenze von 35% Betriebsmitteln am Gesamtobligo (schuldnerische Verpflichtung) der Bürgschaftsbanken wird auf 50% erhöht.

Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen können.

 

 

Und natürlich: Wir bleiben für Sie / Euch am „Ball“ – auch wenn der Sport ansonsten „ruht“…

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Alle wichtigen Informationen rund um das Thema: Arbeit und die Corona-Pandemie.

 

Mit Kurzarbeit gemeinsam Beschäftigung sichern

Überblick über die neuen Regeln zur Kurzarbeit.

 

Überblick über die neuen Regeln zur Kurzarbeit.

Arbeitsrechtliche Informationen des BMAS im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie.

Kurzarbeit

Hilfe für die Beantragung von Kurzarbeit

Arbeitsagentur.de

Merkblatt kug

Vorlage Leistungsantrag kug

Anlage 108 zum Leistungsantrag

Anzeige über Arbeitsausfall

Bitte beachten Sie, dass Sie Kurzabreit unter bestimmten Voraussetzungen rückwirkend beantragen können.

Hier können Sie sich per Video informieren: